Lima

Drei Wochen schuften, Spaß, essen und bangen

So meine Lieben. Die drei Wochen sind vorbei und es wird. Die Uni lernt und ich auch. Aber von Anfang an:
Schon relativ zu Beginn der Reise nach Iquitos ist mir meine Kamera kaputt gegangen und keiner wusste, was los war. Zudem hat sie auch noch 3 Speicherkarten unbrauchbar gemacht und ich konnte auf keine Bilder mehr zugreifen, also blieb mir nur noch eine 1 GB SD Karte für die fünf Tage. Diese hielt zumindest bis zum letzten Tag durch, allerdings in der anderen Kamera (Ja glücklicherweise bin ich immer für alles gewappnet). Zurück aus Iquitos, hab ich sie direkt im Canonshop abgegeben, glücklicherweise gibt es hier einen und dann auch noch direkt auf dem Weg zur Uni. Sie meinten, eine Woche, 30 Soles für das Suchen des Fehlers und dann nochmal die Reparaturkosten bei knapp 100 Soles. Wie kann man das schon bestimmen, wenn man den Fehler erst noch suchen muss? 😉
Am Wochenende habe ich dann endlich mal was mit ein paar Kommilitonen unternommen. Also wurde auch nur Spanisch gesprochen und auch wenn ich in Iquitos fast nur Deutsch geredet habe, hatte sich mein Spanisch seit der Reise irgendwie verbessert. War ein toller Abend, erst Alkohol und Chips gekauft und dann bei einer Freundin zu Hause Karaoke gesungen. Die hatten einen richtig guten Guacamoledip gemacht, aber dann wiederum gibt es Avocados hier auch wie Sand am Meer und die Leute essen sie zu jedem Salat und auch gerne mal aufs Brötchen. Alle Europäer hier lieben sie, für mich schmeckt sie nach nicht viel. Wie auch immer, der Dip war auf jeden Fall gut und das Singen lustig. Es gab 2 Peruaner, die jeweils 2 Monate in Deutschland waren und die haben dann mit mir zwei deutsche Lieder gesungen, war sehr lustig. Ansonsten wurde laut auf Spanisch zu den YouTube Liedern gegrölt und viel getanzt. Außerdem war an dem Abend das Spiel gegen Venezuela und Astrid hatte nicht zu viel versprochen. Sobald ein Tor fiel, rannten die Leute los und schrieen wie verrückt, okay klingt nicht anders als bei uns? Nur wir waren im Supermarkt als Peru ein Tor schoss und alle! rannten zu den TVs, ja auch die Verkäufer und die Kassierer, war ja eh egal, sind ja auch fast alle anderen Peruaner hingerannt. So viel Leidenschaft fürs Land, dann wiederum ist es ja auch eine Seltenheit, dass Peru ein Spiel gewinnt, wurde mir gesagt, da ist die Freude dann natürlich umso größer. Das Spiel gegen Argentinien ging dann auch dementsprechend negativ für Peru aus.
Nach einer kurzen Nacht stand Astrid vor meiner Tür und es ging los zur größten Fressmeile Perus, Mistura. Das ist ein großes Essensfestival mit peruanischem Essen und dieses ist so vielfältig, dass wir nach 10h jeweils 100 Soles ärmer und extrem voll waren. Aber es war super! Man konnte einfach alles probieren und ich konnte den ganzen Tag Spanisch sprechen, wir haben lustige Leute getroffen und den wohl besten Pisco Sour (Nationalgetränk Perus 😉 ) getrunken. Jetzt habe ich mal einen Einblick in die Welt des peruanischen Essens bekommen und kann endlich verstehen, warum die erste Frage der Peruaner immer ist: „Und wie schmeckt dir das Essen hier?“ Außerdem hat Astrid immer gesagt, dass deutsche Essen wäre langweilig, ich verstehe nun warum. Es kann ja nicht jeder 3000 Kartoffelsorten haben, darunter eine, die einen violetten Rand hat, der die ganze Kartoffel unglaublich süß schmecken lässt. Diese gab es zum Ceviche (roher Fisch eingelegt in Zitronensoße), auch so ein Nationalgericht Perus, besonders in Lima sehr populär, aber so gar nicht meins. Meerschweinchen war eine interessante Erfahrung, ist recht fettig das Fleisch, so dass es eben nicht so trocken ist wie Hühnchen und extrem am Knochen klebt. Dadurch, dass es frittiert war, war es echt lecker, ansonsten ist es einfach schwer zu essen, weil kaum Fleisch dran ist und das, was dran ist, hat ohne die Kruste kaum Eigengeschmack. Ach ich habe mich auch mit Astrid darüber unterhalten, wie Vegetarier hier überleben können und es geht, aber es ist schwer, weil die Peruaner alles mit Fleisch essen. In der Uni gab es auch noch kein Essen ohne Fleisch. Das Wort Veganer hat sie auch erst in Deutschland kennen gelernt, so etwas gibt’s hier gar nicht.
Nach dem Wochenende ging es weiter mit Uni und so langsam wollte ich anfangen für die Zwischenexamen zu lernen, doch daraus wurde nichts. Erst einmal gab es noch andere Tests eine Woche vor den Examen zu bestehen. Zu einem bin ich erst gar nicht hin, weil ich den Text, über den er schreiben wollte, beim besten Willen nicht verstanden hatte. Nach dreistündlichen Versuchen den google Übersetzer zu verstehen, habe ich aufgegeben und dem Professor eine Mail geschrieben, dass das nichts bringt, weil ich damit weder mein Spanisch verbessere, wenn ich nichts verstehe, geschweige denn meine Psychologiekenntnisse getestet werden. Jetzt will er mir zwei englische Texte geben, sagt er. Diego, der mir immer beim Übersetzen hilft, meinte dann, vielleicht kriege ich sie, wenn ich wieder in Deutschland bin. 😉 Der andere Test war gleich auf Englisch und der lief direkt viel besser, außerdem wurde mir gesagt, dass alle meine Zwischenexamen auf Englisch sein sollten. Daraufhin sind wir gleich mal ein Trinken gegangen. Der eigentliche Grund aber war, dass Marco Rieckmann, der mit mir das Bewerbungsinterview für Peru durchgeführt hat, in der Stadt war um neue Unis zu finden, die mit Lüneburg kooperieren wollen. So gingen diejenigen, die in Deutschland waren, also Astrid, Carla und Jonathan mit denjenigen weg, die jetzt in Peru sind, Alina und ich. War ein toller Abend und Marco hat erzählt, dass sich unglaublich viele Unis für die Leuphana interessieren, einfach auf Grund des Nachhaltigkeitskonzepts. Außerdem hat mich Astrid gefragt, ob ich nicht auch noch ein Semester länger bleiben möchte, da hat er dann kurz aufgehorcht, aber ich habe gesagt, dass es sicher besser wäre für die Sprache und auch um so richtig in der Uni durchstarten zu können, auch mit anspruchsvolleren Kursen, aber meinte eben auch, dass es nicht geht und ich mir deshalb darüber gar keine Gedanken mache. Dann lieber nochmal irgendwann wieder kommen.
Nun hatte ich an dem Wochenende meine Kamera noch nicht wieder, wie war es anders zu erwarten. Ich kam am Donnerstag rein und wollte gerade alles einpacken, als er mir sagte, dass sie nicht repariert wurde. Ich fragte warum und er meinte, dass es 77 Tage dauern würde und insgesamt 200 Soles kostet. Ich dachte ich werde nicht mehr. Schnell im Kalender nachgeguckt um zu sehen, dass das knapp vor meiner Abreise aus Lima wäre…Das ist doch krank. Ich konnte meine Emotionen dementsprechend nicht zurückhalten und mir schossen direkt Tränen in die Augen. Da wurde der Verkäufer gleich total fürsorglich, aber ich bin erstmal abgetaucht, als ich wieder hochkam mit getrockneten Augen, meinte er, okay es geht auch in zwei Tagen. Wir schieben deine Kamera dazwischen. Achso, so läuft das hier! Die Freude war dementsprechend groß, so dass ich die 200 Soles auch nicht mehr so schlimm fand (Krass, wie man sich immer wieder verarschen lässt, obwohl man es doch nun selbst studiert) nur als sie meinten, dass ich meine Bilder wohl nicht mehr wieder kriege, nachdem sie mir die Woche davor gesagt haben, dass sie das definitiv schaffen, war ich ein wenig betrübt, aber sie wollten es noch ein Mal probieren. Diese Woche ging ich also ohne große Erwartungen hin und siehe da, alles fertig, Kamera funktioniert, die drei Karten sind wieder in Ordnung und alle Bilder sind vorhanden. 200 Soles los, aber immerhin. Der Grund für diesen Fehler kann entweder Erschütterung oder Nässe sein. Nun da Lima sehr feucht ist, wird es wohl letzteres gewesen sein, also packe ich meine Kamera jetzt immer in eine Tüte, wenn ich sie nicht brauche. Die Feuchtigkeit hier zerstört echt alles. Ich habe jetzt das Problem gehabt, dass das Wasser nach dem Duschen immer über den ganzen Boden und direkt in mein Zimmer geflossen ist. Ich habe ja nun auch kein Fenster, weshalb ich genau das Problem habe, was einige bei uns in Lüneburg schon hatten: Schimmel. Nun ja, diese Woche ist ein Klempner und ein Schimmelexperte gekommen, Kari hat mir Alkohol mitgebracht mit dem ich jetzt meinen Koffer, der inzwischen schon gut weiß war, meine Laptoptasche, ein paar Schuhe und die Kameratasche entschimmelt habe. Damit ging sofort alles ab, also ist jetzt wieder alles in Ordnung, das sind schon krasse Zustände hier.

So nachdem ich also erfahren hatte, dass meine Examen auf Englisch sind, habe ich mir mit dem Lernen Zeit gelassen und bin Sonntag mit den anderen auf einen Tagesausflug in die Berge gefahren. 3 Stunden in Bussen bis wir endlich da waren, dann wieder etwas laufen und schon waren wir in den Bergen und die Sonne strahlte. Es ist echt verwunderlich, was Smog alles anrichten kann. Der Wasserfall war schön, aber kalt und dann fing es noch an zu regnen also „schnell“ wieder zurück nach Lima.
Geschlafen habe ich diese Woche fast nicht, meistens bis um 5 Uhr morgens gelernt. Montag musste ich für zwei Examen lernen, hatte aber nur eins geschafft, als schrieb ich Dienstag das erste und lernte in fünf Stunden an der Uni für das zweite und tatsächlich lief es gut. Eine halbe Stunde vor Beginn des Examens habe ich mir noch schnell was im Internet durchgelesen, wozu es tatsächlich zwei Fragen in der Klausur gab, was bei einer Gesamtanzahl bei 10 Fragen schon recht beachtlich ist. Der erste Tag war also durchaus sehr produktiv, aber das erste Examen die Hölle. Er hat fast nur Sachen abgefragt, die er im Unterricht erwähnt hat, aber da ich nichts verstanden habe, konnte ich nur die Sachen beantworten, die in den Folien standen. Mit ein wenig „common sense“ habe ich dann einfach irgendetwas hingeschrieben, aber mindestens die Hälfte habe ich nicht gewusst und das auch noch beim wichtigsten Examen. Die ganze Klausur war sehr klinisch ausgelegt. Es gab Fragen, wie: „Was ist der ethnische Unterschied zwischen Hysterie und Epilepsie?“, die mich leicht überforderten. Egal, irgendetwas hingeschrieben, was mir einfiel und daneben noch die Frage, ob er sich sicher ist, dass wir das jemals zuvor in seiner Vorlesung hatten. Witzigerweise habe ich heute erfahren, dass das unsere Lehrerin, die mit uns die Übungen macht, kontrolliert und nicht er und sie meinte, dass es gar nicht so schlecht gelaufen wäre für mich – wie ist das möglich? Vielleicht hat ja mein Trick, möglichst viel auf Englisch zu schreiben etwas gebracht und sie lesen es sich gar nicht durch, sondern gehen von Quantität gleich Qualität aus. Naja eventuell lässt sie mich ja bestehen. Das zweite Examen lief witziger ab. Es war natürlich auf Spanisch, weshalb Diego und ich dann zum Direktor sind und gefragt haben, ob er das für mich davor übersetzen darf. Also saß Diego eine ganze Weile vorne allein und übersetzte alles, während die anderen schon schrieben. Als er mir das Blatt gab, konnte ich nur leider nichts entziffern und die Wörter, die mir auf Spanisch fehlten, fehlten ihm auf Englisch. Also musste ich den Prof noch um einen spanischen Test bitten, was den guten so verwirrte, dass es erst einmal dauerte, bis er begriff, was Sache war. Im Endeffekt übersetzte ich also eh alles mit Wörterbuch, ging aber diesmal auch ganz gut. Diego fehlte es nur an Wissen und leider auch an Spickern, während ich fast alles ausfüllen konnte, wurde er irgendwann weg gesetzt, weil er versuchte, meine Antworten zu lesen. Schade! Ich hätte ihm gern geholfen. Mittwoch ging ich dann etwas entspannter an mit dem Lernen, saß wieder bis um fünf und war so glücklich wie noch nie, als ich in strahlendem Sonnenschein nach meiner Klausur nach Hause ging und wusste: Es ist Halbzeit.

So jetzt ein ganz anderes Thema: Am Freitag bei der Party wurde erzählt, dass wohl die Erde gebebt hat, was in Peru nun doch häufiger vorkommt, als anderswo auf der Welt, also nichts ungewöhnliches ist. Nur dadurch kamen wir zu einem viel interessanteren Thema und zwar soll es am 21.09. ganz stark beben, was der heutige Tag wäre, inzwischen haben die Wissenschaftler gesagt, es wird der 22.09. Die Rede ist von Stärke 7 oder 8. Es gab wohl ein Beben im Dschungel mit dieser Stärke und in Lima haben immer noch die Häuser gewackelt davon. Ein Beben dieser Stärke würde die gesamte Stadt zerstören. Es hat mich gewundert, wie entspannt die mir das erzählt haben. Überall gibt es auf den Straßen und an Schildern solche S-Bahnzeichen. Das sind Orte zur Seguridad, wo man hinflüchten soll, sobald ein Erdbeben ausbricht, nur erinnern sie mich immer anfänglich an S-Bahnzeichen. Seitdem ich weiß, dass es sich bei der ganzen Spekulation um ein verfrühtes Untergehen der Erde handelt, welches ja in Südamerika beginnen soll, bin ich beruhigter. Nur gestern fingen alle Peruaner wieder an uns zu sagen, wir sollten schon einmal alle Wertsachen in Rucksäcke packen, damit wir schnell flüchten können. Naja bei einem Untergehen der Welt bringen uns weder Wertsachen noch die S-Bahn etwas. Hauptsache Astrid und ich haben schon Pläne morgen in den Zoo zu gehen. 😉

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Back in School

Los geht’s! Ich bin ja schon froh, dass ich inzwischen zumindest die Präsentationen per E-Mail empfange, die die Profs in den Vorlesungen halten, aber leider nicht mehr Informationen. Also stand ich heute ohne Hefter da. Denn in Neuropsychologie existieren tatsächlich Hefterkontrollen. Wir müssen einen Folder anfertigen, in dem wir unseren eigenen Lernprozess festhalten. Heute wurde mir endlich übersetzt, was dieser genau beinhaltet. Der ganze Kurs arbeitete mit um mir auf Englisch verständlich zu machen, was der Hefter beinhalten muss. Also wird er dann einfach nächste Woche nachgereicht. Außerdem gab es heute die ersten Mitarbeitspunkte. Es wurden nach Datum Studenten (ich wollte soeben schon Schüler schreiben) nach vorne gerufen um die einzelnen Gehirnabschnitte zu zeigen und deren Funktionen zu erklären. Verstanden habe ich kaum was, nur dass ich jetzt wohl anfangen muss zu lernen. Glücklicherweise wendete sich der Typ vor mir an mich und fragte, ob ich die Deutsche wäre. Als wir das geklärt hatten, erklärte er mir auf Englisch, dass man ein Manual (also ein Skript) ausdrucken lassen muss, was dann den gesamten Kursinhalt zusammenfasst. Meine Rettung! Also gingen wir das Ding drucken und jetzt habe ich ein schönes pinkes Skript. Ob Jungen das auch in pink bekommen? Damit kann man die Kurse endlich richtig vorarbeiten, immerhin steht nächste Woche der erste Test an.
Den letzten Kurs hatte ich auch mit dem Kommilitonen, der mir das Skript gezeigt hatte, also saßen wir nebeneinander. Der Prof hat den Unterricht früher beendet, aber man muss immer noch solange sitzen bleiben bis der Kurs offiziell vorbei ist, um dem Professor keinen unnötigen Stress mit den Sicherheitsbeamten zu bescheren. Erst saßen wir nur so nebeneinander, bis er wie aus dem Nichts sagte, dass in diesem Raum sitzt ein Mädchen säße, das er mag. Ich dachte erst, ich hatte mich verhört, doch kurz bevor ich fragen wollte, fing er an zu erzählen. Es machte ihn wahnsinnig, dass er sich nie traut sie anzusprechen. Schön zu sehen, dass es selbst hier solche Kerle gibt.
Nach der Uni wollte ich wieder mit dem Bus nach Hause fahren, so wie gestern auch. Ging wunderbar! Diesmal nickte der Busfahrer einfach, als ich ihm meine Richtung sagte, also zwängte ich mich noch als letzte in den Bus rein und ab ging es – mit offenen Türen. Als er abkassieren wollte, fragte er mich nach der Richtung und schrie kurz danach „baja“ um dem Fahrer zu signalisieren, dass ich aussteigen muss. Da stand ich nun, mitten auf der Kreuzung um 22:30 Uhr. Also wartete ich noch ein paar Busse ab, die alle nicht in mein Viertel fuhren, aber niemand wollte mir sagen, wann der passende Bus endlich kommen würde, also ging es zu Fuß nach Hause. Dina hat mir dann gesagt, dass es ein sicheres Taxi gibt, was man einfach rufen kann. Bald gibt sie mir die Nummer, dann kann mir sowas nicht mehr passieren. Sie hat sie selbst von ihrer Uni bekommen, da dort 25% Austauschstudenten sind. Die Uni ist also deutlich besser darauf vorbereitet und die Studenten dementsprechend auch. Aber was soll’s! Hat sicher auch noch seine Vorteile, sobald man anfängt das Wesentliche zu verstehen. Trotzdem war ich recht froh, gestern die wenigen Lüneburger Studenten zufällig zu treffen, die in diesem Semester auch hier studieren. Sie waren gerade auf dem Weg zur Cafeteria und ich ging mit, da sie erfahren haben, dass wir als Austauschstudenten kostenlos essen dürfen. Nachdem wir in zwei Mensen falsch waren, führte uns jemand zu einem Raum, der von außen wie jeder andere Seminarraum der Universität aussah, doch kaum ging die Tür auf, kam ein wunderschönes Restaurant zum Vorschein. Wir fühlten uns plötzlich absolut unpassend gekleidet und waren äußert verwirrt. Überall saßen nur Professoren, dennoch wurden wir herzlich begrüßt und uns wurde direkt ein Tisch zugewiesen. Taschen und Jacken wurden uns abgenommen und die Servietten auf dem Schoß ausgebreitet. So langsam dämmerte es mir. Nicht umsonst studieren wir an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften, Psychologie und Tourismus. Die Tourismusstudenten können in diesem Restaurant üben und wir können richtig gutes Essen genießen. Am Ende wurde noch unterschrieben und uns gesagt, dass wir jetzt jeden Tag hier ein 3-Gänge Menu inklusive Getränk kostenlos essen können. ¡Muy rico!

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Erste Unierfahrungen

Der Distrikt, in dem sich meine Uni befindet, Surquillo, grenzt direkt an meinen an, San Isidro, und aus diesem Grund bin ich in einer halben Stunde zu Fuß an der Universidad de San Martin de Porres. Schon auf dem Hinweg ist es auffällig, wie viele Kinder am Straßenrand sitzen und auf Kundschaft warten, denen sie die Schuhe putzen können. Außerdem sehe ich 5 Menschen, die in Arbeitskleidung im Brunnen sitzen und mit Besen das Wasser raus wischen – eventuell verstopft. Klopapier wird auch nicht in die Toilette geworfen, aus Angst vor Verstopfung. Deshalb befindet sich in meiner Uni gleich gar keins auf der Toilette. Also besorgen sich die Studenten zuerst Papier, was ursprünglich zum Händeabtrocknen gedacht ist, und nehmen das dann mit in die Kabine. Nun gut! Man passt sich an.
In der Uni angekommen, werde ich von Einigen neugierig beäugt. Die Stimmung ist freudig. Immerhin hat man sich nach einem Monat Semesterferien viel zu erzählen, doch kaum kommt der Prof rein, ist es ruhig. Später stellt sich heraus, dass das vor allem an seiner Ausstrahlung lag, die etwas einschüchternd ist. Ansonsten ist es doch wie bei uns, es wird auch während der Vorlesungen gequatscht. Als erstes wird die Anwesenheit jedes Einzelnen überprüft. Ich bin es ja gewohnt im Ausland gefragt zu werden, was ich für einen komischen Buchstaben in meinem Nachnamen habe, aber hier scheint es viel ungewöhnlicher, dass ich insgesamt nur zwei Namen habe, während alle Peruaner jeweils zwei Vor- und Nachnamen haben.
Da hier alles sehr verschult ist, muss mitgearbeitet werden, es werden Tests geschrieben und auch Vorträge und Anwesenheit werden bewertet. Das alles fließt mit den Klausuren im September und Ende November in die Endnote ein. Deshalb möchte ich das ganze auch ungerne Vorlesung nennen. Es herrscht striktes Handyverbot und eigentlich auch Verbot aller elektronischen Geräte, nur mein Diktiergerät hat noch niemand einkassiert. Das Gute an diesen Verboten ist, dass man freien Blick auf das Whiteboard hat und nicht an 50 Laptops vorbeischauen muss, auf denen überall Facebook geöffnet ist. Und versteckt in der Tasche ist ja eh alles viel aufregender. Ich fühle mich an meine Schulzeit zurück erinnert.
Nach der Stunde musste ich auf Grund meiner mangelnden Spanischkenntnisse erst einmal nachfragen, was er genau gesagt hat. Mit Händen und Füßen und wenig Englisch konnte mir eine Studentin helfen. Die übliche Frage, die dann immer kommt, wenn die Peruaner merken, wie wenig Spanisch man spricht, ist, warum man sich dann Peru ausgesucht hat? Nun um die Extreme und das Leben intensiver zu spüren, um eben solche (Sprach-)Barrieren zu überstehen um letztendlich daran zu wachsen. Doch sie wollte etwas ganz anderes wissen, ihre Frage überraschte mich, obwohl es mich im Nachhinein wenig wundert. Sie fragte, warum mich meine Eltern nach Peru geschickt haben. Auf meine verdutzte Antwort, dass ich das selbst entschieden habe, war sie erst einmal selbst überrascht. Hier wohnen die meisten Studenten noch bei ihren Eltern und Entscheidungen scheinen auch eher in Übereinstimmung mit der gesamten Familie getroffen zu werden. Alles hat seine Vor- und Nachteile.
Um 22 Uhr war meine letzte Vorlesung zu Ende. Dort wurde mir zum hundertsten Mal die Geschichte der Psychologie dargelegt, nur noch nie so amüsant. Aus Leipzig wurde Leipznig und aus Müller natürlich Muller. Alles gut! Wir würden peruanische Psychologen auch falsch aussprechen!
Müde ging ich nach meinem ersten Unitag nach Hause. Inzwischen sind drei geschafft und heute ging es tatsächlich schon etwas besser. Ich wurde sogar in beiden Kursen vom Prof vorgestellt und beide Male wurde gefragt, ob sich nicht ein Student aus dem jeweiligen Kurs um mich kümmern könnte. Auf die Frage hin, ob jemand Englisch spricht, hat sich niemand gemeldet, aber während des Seminars wurde mir viel von Kommilitonen geholfen und nach dem Unterricht kam mir eine Studentin hinterher gerannt und bot mir ihre Hilfe an, obwohl sie selbst meinte, dass sie dem Englischen eher nicht so gewachsen ist. Diese Aufmerksamkeit baut natürlich auf und macht Mut. Erneut eine positive Bilanz für die Herzlichkeit der Peruaner!

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Laut. Chaotisch. Herzlich – Lima

Empfangen wurde ich durch ein freudiges Schild „Willkommen in Peru, Mia“, das von Astrids Mum hochgehalten wurde. Das Finden ging also schnell, dafür das Verstehen umso schwerer. Aber auf einigen Umwegen konnten wir das Wesentliche besprechen. Die Fahrt durch Lima machte mich wieder munter. Ich war bestens vorbereitet, auf die vielen Menschen, den Lärm und das Chaos, aber dennoch überraschte mich alles! Ein Casino reihte sich an das nächste, ich sah Häuser, die es so in Deutschland nie geben dürfte, mit langen Metallstäben, die aus dem Beton ragten und der Verkehr machte einem Angst. Da fahren deutsche Autos, wie sie im Heimatland vermutlich nie zum Einsatz kommen würden. Wenn man eine Lücke findet, einfach durch. Zur Not den Weg frei hupen. Auf Kreuzungen stehen alle Autos kreuz und quer. Je nachdem, wo noch Platz ist und gefahren wird eben auch, wenn der Weg kurz frei wird. Achso den Anschnallgurt auf dem Rücksitz habe ich auch vergebens gesucht. Das ist hier normal. Ins Taxi werden auch gern mal 5-6 Mitfahrer gesteckt. Das stört niemanden!
Bei der Wohnung angekommen, sah man nur einen großen schwarzen Zaun. Man konnte nicht dahinter blicken. Also wurde geklingelt und uns auch direkt die Tür geöffnet von einer der Vermieterinnen. Dass das so einwandfrei klappt, hätte ich nicht gedacht! Kaum die Sachen im Zimmer abgelegt, dass nur 2 Tage mir gehören soll, da mein eigentlichen noch nicht fertig renoviert ist, ging es gleich wieder los. Essen in einem für mich sehr amerikanischen Restaurant. Als wir geparkt haben, kam gleich jemand an, der meinte, dass er auf das Auto aufpasst. Essen konnte ich nichts mehr. Ein Blick auf die Uhr sagte mir, dass es in Deutschland 11 Uhr abends war und ich seit über 30h auf den Beinen war. Also wurde nur Inka Kola probiert – leider auch mir zu süß. Danach wurde eingekauft. Mir war inzwischen leicht schlecht, also nur H-Milch, Kellogg’s und Té Puro (leider Schwarztee, wie sich später heraus stellte) gekauft. Also ging es weiter mit der Handykarte. Alles übernommen von Astrids Eltern. Egal, was ich machen wollte um es zu zahlen, ich durfte nicht! An der Kasse waren 2 Leute vor uns und es dauerte eine gefühlte Ewigkeit. Das Band wurde per Hand gesteuert und dann packte die Kassiererin die Einkäufe auch noch für die Kunden in einzelne Tüten. Sowas dauert natürlich – schien aber niemanden zu stören. Eigentlich auch irgendwie erwartet, aber schockierend, wie ungeduldig man selbst dabei wird.
Zurück beim Auto wurde der Sicherheitsbeamte bezahlt und es ging zurück zur Wohnung. Ich bedankte mich zum gefühlt hundertsten Mal bei Astrids Eltern – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es auch eines der einzigen Wörter ist, die ich auf Spanisch kenne, und verabschiedete mich von ihnen.
In der WG wurde man direkt mit Küsschen begrüßt und alle, die da waren, unter anderem eine aus Deutschland, stellten sich vor. Ich war verwundert, dass schon so viele Menschen hier waren, obwohl die Unis normalerweise erst Mitte August beginnen. Später stellte sich heraus, dass wir erst 3 Leute hier sind und alle anderen noch vom vorigen Semester einige Wochen länger geblieben sind, weil es ihnen hier so gut gefiel. Bald sind sie dann weg und dann kommen neue, so dass wir insgesamt 21 Leute sind. Hauspartys sind aber wohl nicht mehr erlaubt, da das Haus komplett renoviert werden musste nach dem letzten Semester. Da habe ich mich doch gefragt, was mich in der ersten Nacht um Mitternacht so lautstark geweckt und an Bastis Partys erinnert hat. Aber sie meinte, dass war reines Vorglühen und keine Party – alles klar!

Am nächsten Montag um 7 Uhr aufgestanden. Den ganzen Tag nichts gemacht, außer gefühlte Stunden nach Besteck gesucht und auf warmes Wasser gewartet – heute leider nicht! Deshalb musste ich dann kurzum meine Haare mit lauwarmem Wasser waschen. Mit Gänsehaut bin ich aus der Dusche gestiegen, aber es zeigten sich erste Sonnenstrahlen und das im Winter. Die Vermieterin war auch schon ganz erstaunt. Dieser Winter wäre etwas besonderes, mit nur 70% Luftfeuchtigkeit, und Sonne. Die Wärme von 20° schien sie wohl eher nicht zu beeindrucken.
15 Uhr ging es mit Taxen los zu einem Restaurant um den Unabhängigkeitstag zu feiern. Dort haben wir dann die Familie der Vermieterin kennen gelernt und es gab Buffet. Viele peruanische Speisen, die ich nicht verstanden habe. Einige waren ganz lecker, andere eher gewöhnungsbedürftig. Die Franzosen, die schon ein Semester hier waren, zeigten uns, was sich lohnt und was eher nicht so – und zur Not: Salat geht immer und überall. Die Maiskörner hier sind doppelt so groß, wie bei uns und ich kam in den Genuss gleich mal 3 verschiedene Sorten Kartoffeln zu probieren. Genug über essen, sonst bekomme ich Hunger!
Weiter ging’s mit dem Bus zum Supermarkt. Alles ging so schnell. Ich wusste gar nicht, wie mir geschieht. Der Bus hielt, obwohl ich mir nicht mal da sicher bin, ich glaube er ist einfach nur langsam weiter gefahren, wir sind rein gesprungen und standen dann etwas geduckt, weil die Decke so niedrig war.  Dann wurden schnell 50 Cent rausgekramt und wieder aus dem Bus gesprungen. Wer nicht schnell genug ist, muss weiter fahren!
Im Supermarkt war der Pisco ausverkauft – eine Schande für die Peruaner! Was jetzt? Naja Havana Club für 7€ macht es zur Not auch! Weiter in das Haus der Vermieterin – alle eingequetscht in ein Großraumtaxi. Dina (die andere Deutsche) bekam ihre Beine nicht mal hinter den Sitz gequetscht, weil sie zu groß ist. Also ging eine erneute turbulente Fahrt los. Die Zeit, die sich die Peruaner beim Einkaufen sparen, möchten sie im Verkehr wieder gut machen, bekomme ich langsam das Gefühl. Geschwindigkeitsbegrenzungen bestehen lediglich in deinem Vordermann, der selbst nicht weiter kommt.
Das Haus von Chili (der Vermieterin) ist wahnsinnig groß! Selbst für deutsche Verhältnisse wunderschön eingerichtet, aber dennoch überall unverputzte Stellen und als ich dachte, so viele Umzugskartons kann ein Mensch doch gar nicht haben, hat sie uns erzählt, dass ihr Vater Autoteile verkauft und die hier lagert. Eine Treppe, die direkt aus dem Haus ins Freien führte, und dabei 2 Etagen miteinander verbindet, ist mit Teppich ausgelegt. Was ist wenn es regnet oder schneit? Sowas gibt es hier nicht! Skurril!
Geredet wurde den Abend über etwas Deutsch, viel Französisch und noch mehr Spanisch, da wir dank eines Peruaners immer dazu bewegt werden, alles auf Spanisch zu umschreiben – das übt ungemein. Als erstes lernt man natürlich die wesentlichen Wörter, wie betrunken, auf Ex und Kater kennen – erinnert mich an meine Anfangszeit in England. Das ist doch wirklich überall auf der Welt gleich, oder?!
Wieder in der Küche wurden Limetten in der Größe von Cherrytomaten ausgedrückt und mit Eiweiß und jeder Menge Alkohol in den Mixer getan. Schön süß, auch wenn ich das mit dem Eiweiß lieber nicht gesehen hätte.

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Über den großen Teich gekommen

Ich habe es geschafft! Ich bin in Lima angekommen. Bis dahin war es jedoch ein langer und steiniger Weg. Los ging es in Berlin – wir wollten mit dem ICE nach Frankfurt zum Flughafen. Anfänglich waren wir pünktlich, doch noch bevor wir Berlin verlassen hatten, kam die Durchsage, dass die Strecke zwischen Berlin und Wolfsburg gesperrt sei und wir deshalb einen Umweg über Magdeburg fahren müssten. Das bedeutete: 90-120 Minuten länger – also eine Ankunftszeit von 20:44 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. 21:50 Uhr sollte mein Flug gehen. Panik machte sich breit! Als wir dann in Frankfurt waren, hatten wir glücklicherweise nur eine Verspätung von 80 Minuten. Trotzdem war der Weg zum Flughafen noch holprig und letztendlich stand nur noch eine Frau hinter dem Schalter und fragte, ob wir noch heute fliegen wollten. Na das hat gesessen! Natürlich noch heute, wann denn sonst?! Also hieß es schnell die nötigen Papiere raus zu kramen und dann den Koffer auf das Band zu hiefen. 20kg waren erlaubt, 26 hatte er. Anfänglich sah es so aus, als würde sie ihn einfach durchschieben, aber dann meinte sie auf einem Mal, ich hätte nur 20kg angemeldet und sie kann da keine Ausnahme machen. Nach kurzem Koffer öffnen und feststellen, dass keine Zeit mehr war, großartig zu sortieren und raus zu werfen, was in Peru nachgekauft werden könnte, wurde gezahlt. Inzwischen kamen schon drei Durchrufe, dass sich doch alle Passagiere vom Flug nach Santo Domingo bitte zum Gate begeben sollten. Das half ungemein – leider nicht! Nach einer ganz spontanen Verabschiedung von meinen Eltern, ging ich schnell durch die Passkontrolle, wo er mich dann noch ganz ausführlich zu meinem Ausweis befragen wollte, der 2007 geklaut wurde… Sooft geflogen seitdem und jetzt wird es auf einem Mal interessant? Gerade jetzt, im ungünstigsten Moment? Dann kam auch noch ein Kollege, der ganz dringend Redebedarf hatte. Ich trommelte ungeduldig auf den Tisch zwischen den Beiden, bis der andere sich endlich wieder meiner Akte zuwandte und mir meinen Pass wieder gab. Ich winkte noch kurz meinen Eltern zu und rannte durch Europas zweitgrößten Flughafen zum Gate. Dort angekommen, war das Handgepäck an der Reihe. Alles wunderbar – dachte ich! Doch nach dem Filzen wurde es noch einmal beim Abreißen der Bordkarten per Hand gewogen und ich wurde sofort zum Wiegen geschickt. Er drehte sich um und ich fing an, meinen Rucksack auszupacken – das Schwerste einfach raus, Rucksack wieder zu und rauf auf die Waage, aber dummerweise erkannte er mein Vorhaben und fragte mich, ob die Kamera auch meine wäre. Das konnte ich ja schlecht verneinen und grummelte leise „ja“. Daraufhin sagte er etwas, was ich wohl in dieser Situation am wenigsten erwartet hatte: „Das ist in Ordnung. Dann haben Sie eine Laptop- und eine Kameratasche separat.“ Daraufhin hob er meinen Rucksack erneut an und sagte, dass er jetzt vom Gewicht in Ordnung wäre. Na immerhin! Nach einem darauffolgenden Telefongespräch konnte ich mich etwas beruhigen und ging dann an Bord – nur leider ohne Ticket, da ich den kleinen Schnipsel wohl im Vorraum verloren hatte. Also sagte mir die Stewardess ich solle warten und als alle saßen, wurde mir erzählt, ich sollte gleich vorne in die Comfort Class – also rein in die 1. Klasse! Ich setzte mich und wurde gleich auf Spanisch von meinem Nachbarn angesprochen. Mit Händen und Füßen konnten wir uns ein wenig verständigen und später habe ich versucht ihm die Speisekarte zu übersetzen. Na das war ein Spaß! Dann wollte ich nur noch schlafen, aber wie sollte das gehen, wenn die Stewardessen jede Minute vorbei kommen um dir neuen Alkohol einzuschenken – ein hartes Leben. Beim Essen wäre mir mein Kopf dann auch beinahe auf das Tablett gekippt. Gegen halb eins war dann endlich das 3-Gänge-Menü verspeist und es hieß: Nachtruhe oder besser gesagt: Filme schauen – dabei schläft es sich ja bekanntlich eh am besten ein. Nur leider streikten meine Kopfhörer – Kabelbruch. So das war‘s – ich schlafe jetzt! Nach einer kurzen Nacht landeten wir in der Dominikanischen Republik. Beim Start 2h später durfte ich wieder in die 1. Klasse und durfte an einer verfrühten Weihnachtsfeier teilhaben. Santo Domingo leuchtet von oben wie eine wunderschöne Lichterkette – es war unglaublich romantisch! Dann sank ich erneut in den Schlaf, auf meiner Uhr war es 11 Uhr und es wollte einfach nicht hell werden. Das und die kalte Klimaanlage trugen noch zum Weihnachts-/Wintergefühl hinzu.

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